27. Februar 2023

Christliche Nächstenliebe: Kirchenstift setzt 110 Senioren auf die Straße – für Migranten

Demo: Montecruz Foto, CC BY-SA 2.0, Flickr

Die evangelische Kirche hat ihre Prioritäten ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt: 110 Bewohnern eines Berliner Altenpflegeheims wurde überraschend gekündigt, weil der Eigentümer – ein Stift der Diakonie – dort künftig Migranten unterbringen möchte. Dafür winken vom Staat nun fette Zuschüsse.

Nicht nur in Lörrach verlieren Deutsche aktuell ihr Zuhause, damit die in Massen ins Land strömenden Migranten ein Dach über dem Kopf haben. Wie nun bekannt wurde, erhielten 110 Bewohner des Berliner Altenpflegeheims „Wohnen & Pflege Schillerpark“ bereits im September des Vorjahres eine kuriose Erklärung, die von vielen (zurecht) als Kündigungsschreiben interpretiert wurde.

Pfarrer unterzeichnete Erklärung

Tatsächlich ist in der von Pfarrer Martin von Essen unterzeichneten Erklärung von einer „Schließung“ des Pflegeheims zu lesen. Was darin jedoch verschwiegen und vom „Focus“ aufgedeckt wurde: Der zwischen Eigentümer und Pflegeheim-Betreiber vereinbarte Mietvertrag wäre noch bis 2031 gelaufen, hätte der Eigentümer – das Paul Gerhard Stift – nicht schon im Jahr 2021 Eigenbedarf angemeldet – nämlich um die „Plätze für mehrfach traumatisierte Schutzbedürftige erweitern“ zu können. Der Betreiber des Pflegeheims – ein anderes Stift der Diakonie – hätte sich noch um eine „langfristige Lösung“ bemüht, sei damit aber gescheitert und stimmte dem vorzeitigen Ende schließlich zu.

Hälfte der Bewohner musste bereits ausziehen

Bis zum Jahresende musste bereits die Hälfte der 110 Bewohner das Heim verlassen. Die andere Hälfte hat nur noch bis Ende 2023 Zeit, eine neue Bleibe zu finden. Ein mühsames und oft auch aussichtsloses Unterfangen, denn aufgrund des steigenden Bedarfs sind die verfügbaren Plätze stark begrenzt. Das zynische Angebot der Kirchenmänner, in anderen Pflegeeinrichtungen der Diakonie unterzukommen, wurde wegen der „fehlenden räumlichen Nähe zu Angehörigen“ von den Betroffenen kaum angenommen.

Lukratives Geschäft winkt

Das Kalkül hinter dem Vorgehen der vermeintlich barmherzigen Verantwortlichen dürfte so banal wie entlarvend sein: Für Asyl-Quartiere winken staatlicherseits fette Zuschüsse – was deren Betrieb wesentlich lukrativer macht als den der kostenintensiven Pflegeheime, in denen die verdienten Älteren der Gesellschaft ihr letztes Zuhause finden können. Stattdessen werden dort nun junge, fremde Männer untergebracht, für deren Erhalt der deutsche Steuerzahler aufkommen muss. Hallelujah!

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